Mit 10 “V-PS“ weiter im Rennen

 

Neuwahlen beim Quartett-Verein e.V. 1907 Heisterschoß

Ja, sind denn schon wieder Neuwahlen?

Mitunter sind Vorstandsmitglieder verwundert, wie schnell zwei Jahre vorbei sind und satzungsgemäß, bei vielen Vereinen, wieder Neuwahlen abzuhalten sind.

So auch in diesem Jahr, bei der Hauptversammlung des Quartett-Vereins.

Nach der Feststellung der vereinsrechtlichen Vorgaben für die Versammlung erfolgten die Tätigkeitsberichte.

Beim Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins erinnerte der Geschäftsführer Lothar Mehnert, in seinem Bericht, besonders an die erfolgreiche Veranstaltung im Saal Zum Pütz Jupp in Wolperath und an den Auftritt im URANIA-Theater in Köln, zu dem das Video  „Chreesdaach em Veedel 2018“ weiterhin auf „you Tube“ präsent ist.

Nach der Entlastung des alten Vorstands, wurde über den Wahlleiter abgestimmt.

Die Aufgabe übernahm der Ehrenvorsitzende des QVH Reiner Schwellenbach.

Für die Wahl zum Vorsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende Hans Meyer vorgeschlagen und in geheimer Wahl einstimmig gewählt.

Hans Meyer dankte den Sängern für das Vertrauen und übernahm den Ablauf der weiteren Wahlvorgänge, die im Vereinsvorstand zu Veränderungen führte.

In den Vorstand wurden gewählt:

Klaus Fleischmann 2. Vorsitzender, Lothar Mehnert Geschäftsführer

und Bernd Lang als neuer Schatzmeister.

Dem Vorstandsbeirat gehören an:

Wilfred Merten 2. Geschäftsführer und Günter Bertram 2. Schatzmeister.

Alfons Kuttenkeuler wurde als langjähriger „Notenmanager“ erneut gewählt und wird künftig von Heinz Koch, als 2. Notenwart, unterstützt.

Zu Beisitzern wurden die Sänger Hans-Josef Büth und Peter Happ gewählt.

Peter Happ wird zusätzlich die Funktion des Internet-Beauftragten wahrnehmen.

Die Aufgabe die Finanzen zu prüfen, übernahmen Hans-Joachim Kurth und Heinz-Josef Steimel.

Der Musikausschuss, als Bindeglied zwischen Chor und Chorleiter, wurde mit Klaus Fleischmann und Alfons Kuttenkeuler besetzt.

Das Ehrenamt des Fahnenträgers wurde Helmut Harth übertragen.

Anschließend wurden die beabsichtigten Vorstands-und Vereinsaktivitäten für die nächsten zwei Jahre diskutiert.

Mit dem Team der 10 V-PS (Vorstands-Personen-Stärke mit Beisitzern) und den Sängern möchte der QVH auch künftig, mit seinem Chorgesang, im „musikalischen Rennen“ bleiben.

Die Versammlung fand ihr Ende bei Gesang und Geselligkeit der Sänger mit dem Chorleiter Ulrich Röttig.

Nähere Informationen zum Verein unter:

www.quartettverein-heisterschoss.de

 

Singende „Seniorengarde“ in St. Augustinus Hennef 

Quartett-Verein erneut im Gefolge der KG-Rot-Weiß Bröl e.V.

Für die Karnevals Gesellschaft Rot-Weiß Bröl ist der Besuch der Bewohner im St. Augustinus Seniorenhaus in Hennef-Bödingen, seit Jahren ein fester Programmpunkt.

Auch in diesem Jahr hatte der Präsident der KG, Thorsten Büth,für den Auftritt neben dem Prinzenpaar und den eigenen Garden,die singende „Seniorengarde“ des Quartett-Verein Heisterschoß, als musikalische Verstärkung, engagiert.

Pünktlich um 15:00 Uhr begann das Programm der KG mit dem Einmarsch in den bunt dekorierten Saal des Hauses, in dem die Bewohner bereits warteten.

Im zügigen Programmablauf folgte die Begrüßung durch den  Präsidenten und die Ansprache des Prinzenpaares.

Auch in diesem Jahr verteilten Prinzenpaar und Adjutanten an die Bewohner „Primelchen“für die Zimmer.

Nach dem Auftritt der Mini & Kindergarde startete der QVH seinen Einmarsch singend und individuell kostümiert, mit dem Lied-Refrain…denn wenn et Trömmelche jeht…

Dabei verstärkten die mitsingenden Bewohner den Chor und hatten sichtlich Spaß dabei.

Mit dem Liedtitel: „ Los de Sonn eren“ (Arr. Jugendchor St. Stephan/ Köln), wurde die Lebensweisheit im Sinne des Textes: „Häng ding Sorje op de Ling,“…zum Besten gebracht.

In dem kurzen Programm des QVH folgten dann zwei Lieder der Bläck Fööss:

„He deit et wih un do deit et wih“ und  „Unser Stammbaum,“ der bei einem karnevalistischen Programm im Rheinland, natürlich nicht fehlen sollte.

In der Anmoderation verwies der Vorsitzende  Hans Meyer deshalb auf die Aktualität des Liedtextes, in Verbindung mit der bestehenden Migrations-Thematik. Mit einem weiteren Lied der Bläck Fööss, „Blos mer jet un Bums Kapell,“ legten sich die Sänger noch einmal richtig ins Zeug.

Dabei kamen auch die mitgebrachte Tommel und die Teufelsgeige voll zum Einsatz.

Zum Abschluss ließen die Sänger dann musikalisch die „Stääne danzen“ (Klüngelköpp/ Bearb. U. Röttig)

Für die Sänger Wilfred Merten, Hans Meyer und den Chorleiter U. Röttig war die spontane Verleihung des Karnevalsorden der KG, aus der Hand von Prinzessin Vanessa I., eine gelungene Überraschung.

Mit dem Gardetanz der Juniorengarde und dem Ausmarsch der Akteure, ging für die Bewohner

ein kurzweiliger, karnevalistischer Nachmittag zu Ende.

Informationen zum QVH finden Interessierte unter www.quartettverein-heisterschoss.de

 

Aus Liebe zur Heimat

Bilder  ws                                                                                                      Sänger am Bistro-Tisch
VON PETER LORBER

Der Quartettverein Heisterschoß gab beim Konzert in Wolperath einige rheinische Klassiker zum Besten

Talent haben die Verantwortlichen des Quartettvereins Heisterschoß um ihren Vorsitzenden Hans Meyer.Nicht nur in Sachen schmissigen Chorgesangs,sondern auch darin,mit lediglich sechs Wörtern eine Sache punktgenau beim Namen zu nennen.,,Am Rhein daheim,wo Stääne danze“tauften sie ihr Konzert beim Pütz Jupp in Wolperath,gaben damit ihrer Heimatliebe Ausdruck und wiesen gleichzeitig in die Richtung,welche Musik es an diesem Abend zu genießen gibt.Natürlich gehörte ,,Stääne danze“ der Klüngelköpp zum Programm.Dirigent Ulrich Röttig hatte es vierstimmig gesetzt,womit es den Ansprüchen an soliden Chorgesang ebenso gerecht wurde.

Die Gäste waren schon lange in wein-und liedseliger Stimmung.So genossen alle die ,,fröhliche Rhein-und Weinreise vom Siebengebirge noh Kölle“,wie es in der Einladung hieß,wobei das Lied ,,Mein Siebengebirge“ nicht fehlen durfte.Das sang der Gastgeber genauso ausdrucksstark wie ,,Dat Wasser vun Kölle“.

Den Wein gewürdigt

Den Wein würdigten die Choristen mit fünf schönen Liedern (,,Im Krug zun grünen Kranze“-,,Erhebet die Gläser“-,,Im Weinparadies“, ,,Herrliches Weinland,blühende Reben“-,,Ich weß ein Fass in einem tiefen Keller“,alle mit Schwung und Optimismus ausgeführt.Die übrigen Lieder verfehlten die Wirkung nicht minder. So das ,,Loss de Sonn eren“ des Kölner Jugendchors,das den trüben Herbstag genauso erhellte,wie der frisch renovierte Saal und dessen gute Akustik.Mit einigen pfiffigen Ideen peppte der Quartettverein sein Konzert auf.Etwa indem er seinem ,,Blos mer jet un Bums Kapell“viel Tschingderassabum angedeihen ließ,oder indem er mit Strohhüten und anfangs mit roten Halstüchern auf eine etwas andere Sängeruniform setzte.Oder er suchte die Nähe zum Puplikum.So zog der Chor einmal von hinten her in den Saal ein,verharrte im Rücken derGäste und Stimmte dort ein erfrischendes ,,Drum trink mit uns“an.

Mit dem Gastgeber wechselte sich die Combo „Frank-Peter Neu&Fründe“ab,die“Kölsche Lieder von gestern un hück“ im Gepäck hatte.Mit seinem Lied über die,,ohne Zweifel schöne Eifel“überzeugte das Quartett ebenfalls.Als Moderator hatte Hans Meyer Ingo Konrads gewonnen,der seiner Berufsbezeichnung „Wein Comedian“mit Witz und Charme gerecht wurde.

 

Bild  ws                                                                      Auftritt der Sänger

                                                             Heimat-Flair und Weinseligkeit

Quartettverein-Heisterschoß mit seiner Konzertphilosophie erneut erfolgreich.

Da Festkonzerte der Vergangenheit, mit großer Aufmachung, für kleine Chöre zu aufwendig erschienen,haben die Verantwortlichen des Quartettvereins um Ihren Vorsitzenden Hans Meyer im Jahr 2015 aus der Not eine Tugend gemacht und ihren Schwerpunkt auf Entertainment, Humor, Kurtzweile und Szenisches verlagert.

In den Veranstaltungen der,,Kölschen Weihnacht,“sowohl in der ersten und auch in der zweiten Auflage,wurde die neue Konzertphilosophie von den Besuchern begeistert aufgenommen.

So lag es nahe,auch für die Veranstaltung am Sonntag, den 04.11.2018 mit vergleichbarem Konzept die Besucher zu erfreuen.

Mit dem Motto ,,Am Rhein daheim, wo Stääne danze“,wurde eine ,,fröhliche Rhein-und Weinreise vom Siebengebirge noh Kölle“ in den Fokus des Abends gesetzt.

Im Wechsel mit Liedern von den Sängern des Quartettvereins, unter Leitung von Dirigent Ulrich Röttig, dem Einsatz der Musikgruppe ,,Frank-Peter Neu & Fründe“ mit ihrem Programm ,,Kölsche Lieder vun gestern un hück“ sowie dem Künstler Ingo Konrads als ,,Wein-Comedy“ und Moderator des Abends, waren zweieinhalb Stunden Kurzweile vorprogrammiert.

Auch das gesamte  Bühnenbild mit einem großen Bühnenprospekt mit Rhein,Dom und Hohenzollernbrücke Köln,dem Qutfit der Sänger und der Einbeziehung von drei lebensälteren Sängern am Bistro-Tisch bei einem guten Glas Wein,war publikumswirksam.

Nach dem erfolgreichen Auftritt können die Sänger nun, erleichtert und motiviert zugleich,die restlichen Termine des Jahres angehen.

So stehen noch das Singen bei der Senioren-Union Hennef, dei eigene Nikolausfeier und am 15.12.2018 der Auftritt im URANIA-Theater in Köln mit ,,Chressdach em Veedel“ auf dem Terminkalender.

Text   hm

 


nach oben