Vereinschronik

1907

Nachdem in Hennef, Geistingen, Allner und Bröl Gesangvereine zum Teil schon über 30 Jahre bestanden, beschlossen auch in Heisterschoß 7 Sänger im Mai des Jahres 1907 einen Gesangverein zu gründen. Sie gaben ihm den Namen “Quartett-Verein Heisterschoß”. Gründungsmitglieder waren die Herren Johann Knipp, Bernhard Albus, Franz Albus, Wilhelm Grammersbach, Bertram Putzstück, Peter Schmitt und Johann Kuttenkeuler. Zu ihrem 1. Vorsitzenden wählten sie den Bäckermeister Johann Knipp. Der erste Dirigent des neugegründeten Vereins wurde Herr Peter Klein, ein talentierter junger Postbeamter. Unter seinem Dirigat wurde zunächst das Volkslied besonders gepflegt. Der junge Chor wuchs schnell zu einer echten Gemeinschaft zusammen, die auch außerhalb des Chorgesanges hervorragend funktionierte. Schon Ende 1907 hatte der Chor 20 aktive Sänger. Aus räumlichen Gründen hielten sie ihre regelmäßigen Proben im Haus des 1. Vorsitzenden ab.

1908

trat der junge Verein zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Man folgte einer Einladung des MGV Gemütlichkeit Lautpausen. Beim Gründungsfest konnte der Verein 6 auswärtige Vereine begrüßen.

1909

wurde der Chorleiter dienstlich versetzt. In der Übergangszeit dirigierten Lehrer Schmitt und Organist C. Dreckmann.

1910

Neuer Chorleiter wurde Josef Oberdörster. Man hatte einen glücklichen Griff getan. Mit Tatkraft und Können schuf er in den Jahren seiner Tätigkeit bis 1923 einen Klangkörper, der in der näheren und weiteren Umgebung einen ausgezeichneten Ruf hatte. Im gleichen Jahr feierte der Verein die Fahnenweihe. Seine Mitgliederzahl wuchs, mit Erfolg wurden Stiftungsfeste und Dorfjubiläen gestaltet und schon bald wagte man sich an höhere Aufgaben.

1912

Teilnahme an einem Gesangwettstreit in Burbach (Westfalen). Die Sänger kehrten mit vielen Ehrungen zurück: 1. Klassenpreis, 1. Ehrenpreis, 1. Hauptehrenpreis und Dirigentenpreis. Die Heimkehrenden wurden begeistert gefeiert.

1914

Teilnahme am internationalen Gesangwettstreit des MGV Koblenz. Wieder wurden unter stärkster Konkurrenz ein 1. Klassenpreis und ein 2. Ehrenrenpreis errungen. Im Verlaufe der Kriegswirren kam die Vereinsarbeit völlig zum Erliegen.

1918

Sieben Sangesfreunde kehrten aus dem Krieg nicht zurück: Theo Braun, Wilhelm Grammersbach, Peter Dreckmann, Peter Müller, Peter Schneider, Johann Grammersbach und Johann Ossendorf. Nach Ende des 1. Weltkrieges wurden die Proben mit vielen neuen, jungen Sängern wieder aufgenommen.

1923

nahm man wieder mit Erfolg an einem Wettstreit in Eitorf teil. Ein 2. und 3. Preis waren der Lohn für wochenlanges Proben. In diese Zeit fielen die Weltwirtschaftskrise und die nachfolgende Inflation. Josef Oberdörster mußte notgedrungen die Leitung des Chores abgeben. Nach langem Suchen konnte als Nachfolger im gleichen Jahr Musikdirektor Karl Schnee aus Bonn gewonnen werden. Unter seiner Stabführung gelangte der Verein zu einer nie geahnten Blüte. Immer mehr Sänger traten, von den Erfolgen gelockt, in die Reihen des Vereins. Schließlich konnte man auf 60 Sänger zurückgreifen. Die regelmäßig stattfindenden Konzerte waren stets gut besucht und brachten ausgezeichnete Leistungen des Chores.

1927

ging es voller Selbstvertrauen zum Gesangwettstreit nach Troisdorf. Bei sehr guten Leistungen war man sicher, ausgezeichnet zu werden. Doch statt der erhofften 1. Preise wurde der Chor durch unkorrekte Beurteilung zu niedrig bewertet. Eine Anzahl enttäuschter Sänger sah sich um die Früchte monatelanger Probezeit gebracht. Viele Mitglieder gingen verloren. Damit wurde leider auch die finanzielle Grundlage des Vereins geschwächt. Man mußte daher den erfolgreichen Dirigenten Karl Schnee ziehen lassen.

1928

übernahm Chorleiter Heinz Krechen aus Bad Godesberg die Leitung des Chores. Er wurde nach einem Jahr Tätigkeit

1929

von dem jungen, sehr talentierten, zukünftigen Opernsänger Peter Nohl aus Happerschoß abgelöst. Dieser ging mit Begeisterung und Können an seine Aufgabe. Nach intensiven Probearbeiten in den ersten Jahren seiner Dirigententätigkeit konnte der Chor

1932

am 21/22. Mai im Saale Eich in Heisterschoß sein 25jähriges Jubiläum feiern. Solist beim Festkommers war Peter Nohl.

1933

fuhr der Quartett -Verein mit seinem Dirigenten Peter Nohl zum Wettstreit nach Waldbröl. Hier konnten ein 1. Klassenpreis, ein 1. Dirigentenpreis, ein 1. Hauptpreis und der Dirigentenpreis errungen werden. Zu Hause wurde dem erfolgreichen Chor und seinem jungen Dirigenten ein jubelnder Empfang bereitet. In dieser Zeit der Erfolge auf Konzerten und Vereinsfesten bewies der Chor sein Können. Leider mußte Peter Nohl infolge seines Studiums das Chorleiteramt abgeben. Er wurde ein auf der Bühne des Städtischen Opernhauses in Köln gefeierter Bariton, dessen Ensemble er 25 Jahre angehörte. Der Jugendtraum des aus dem Quartett-Verein hervorgegangenen Sängers ist in Erfüllung gegangen.

1934

übernahm wieder ein ehemaliger Sänger, Willi Eich, Schüler von Musikdirektor Karl Schnee, die Leitung des Chores.

1939

Abermals kam das Vereinsleben infolge des zweiten Weltkrieges zum Erliegen.

1943

starb der 1. und langjährige Vorsitzende und Gründer Bäckermeister Johann Knipp. Mit ihm verlor der Verein einen großen Förderer. Er bleibt dem Verein bis heute ein Vorbild. Sein Sohn und Nachfolger Peter Knipp übernahm, für viele Jahre sein Erbe als Vorsitzender des Vereins.

1945

Wieder mußten junge hoffnungsvolle Sänger ihr Leben lassen: Bernhard Albus, Franz Greis, Albert Bornheim, Peter Müller, Karl Grammersbach und Heinrich Schmitt.

1946

lebte der Chor mit alten, treuen Sängern wieder auf. Chorleiter wurde der in Neunkirchen wohnende P. Brambach aus Essen.

1947

Unter seinem Dirigat feierte der Verein das 40-jährige Jubelfest in würdigem Rahmen, soweit es die Nachkriegsjahre zuließen. Ende des Jahres kehrte Willi Eich aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Nach intensiver Probearbeit unter seinem Dirigat konnte der Chor wieder auf vielen Konzerten und Festlichkeiten durch Wohlklang und Harmonie überzeugen. Eigene Kompositionen des Chorleiters mit Solopartien talentierter Sänger des Chores begeisterten die Zuhörer.

1955

legte Willi Eich nach 23-jähriger Tätigkeit sein Amt als Chorleiter, zum Bedauern des Vereins, aus beruflichen Gründen nieder.

1956

konnte als Nachfolger Musikdirektor Hans Hansen aus Bad Godesberg gewonnen werden. Leider dauerte sein Wirken nur wenige Monate. Zum Jahresende wurde Hans Geuer aus Brühl-Vochem als Chorleiter verpflichtet. Durch die Dirigentenwechsel und der daraus resultierenden unregelmäßigen Probearbeit ergaben sich Schwierigkeiten mit dem damaligen Vereinswirt Sander. Als man zu einer sonntags angesetzten Probe nicht im Vereinslokal proben konnte, sondern nach Happerschoß ausweichen mußte, war schnell der Wunsch im Raum: Man müßte ein eigenes Domizil, ein Sängerheim, haben. Der Gedanke daran ließ die Sänger nicht mehr los. Es sollte aber ein massives Haus mit Gastronomie sein. Als Josef Kuttenkeuler, Schreinermeister in Heisterschoß und Sänger, dem Verein kostenlos ein Grundstück oberhalb des Feuerlöschteiches zur Verfügung stellte, nahm der Plan Formen an. Ein Bauausschuss wurde gegründet, der aus Josef Kuttenkeuler, Willi Mertens und Willi Grammersbach bestand. Für die Planung konnte der Architekt Richard Hauptmann, ein Sangesfreund aus Pohlhausen, gewonnen werden, der dies kostenlos übernahm. Zur Finanzierung standen allerdings zunächst nur die Mitgliedsbeiträge zur Verfügung, mit denen ja auch der Dirigent bezahlt werden mußte. Bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten hoffte man auf Spenden und Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder. Am 14.10. konnte trotz aller Schwierigkeiten der erste Spatenstich erfolgen.

1956

Einen Geldbetrag von 1000,-DM erarbeiteten die Vereinsmitglieder, indem sie in harter Arbeit den Brandweiher entschlammten. Die Gemeinde Lauthausers unterstützte das Projekt, und unter vielen Spendern sollte auch der damalige Bürgermeister Reiner C.Horstmann nicht unerwähnt bleiben, half er doch mit größeren Beträgen beim weiteren Ausbau. Der Rohbau wurde ausschließlich von den aktiven und inaktiven Sängern erstellt. Alle Materialien konnten durch Spenden beschafft werden. Mit Ausnahme einer Zwischendecke, die durch die Firma J. Häuser kostengünstig geliefert wurde. Nur für die Dacheindeckung war die Vereinskasse nicht mehr zahlungsfähig. Jetzt mußten die Vereinsmitglieder mit einem einmaligen Geldbetrag von 30,-DM pro Sänger belastet werden, um weiter zu kommen. Für den Innenausbau konnte ein günstiger Kredit aufgenommen werden. Trotzdem war hierbei nach wie vor die Eigenleistung gefragt. Stellvertretend für viele Sänger sollte hierbei der damalige Geschäftsführer Willi Mertens, Lehrer an der Volksschule Happerschoß, nicht unerwähnt bleiben. Mit dem Vorstand und den Mitgliedern des Bauausschusses fand er immer Mittel und Wege, die Arbeiten am Sängerheim weiterzutreiben. Leider verstarb er viel zu früh im Jahre 1969 nach kurzer Krankheit. Am 15.10. konnte die erste festliche Chorprobe im neuen Haus abgehalten werden. Hierzu hatte der Vorstand die Familie R. C. Horstmann eingeladen, die dank einer weiteren großzügigen Spende entscheidend zur Fertigstellung beigetragen hatte.

1957

Die Vorbereitung und Durchführung des 50-jährigen Jubelfestes, welches am 8/9. Juni 1957 im festlich geschmückten Saal Eich in Heisterschoß gefeiert wurde,mußten unter teilweise schwierigen Umständen noch im alten Vereinslokal stattfinden. Namhafte Solisten und der Chor gestalteten unter der Stabführung von Hans Geuer ein glänzendes Konzert. Am Sonntag folgte im Festzelt ein Freundschaftssingen unter Mitwirkung vieler benachbarter Chöre.

1960

Die Zahl der aktiven Sänger betrug 36. Der Verein erhielt von der Gemeinde die Konzession zum Betreiben einer Gastronomie. Er verpachtete die Wirtschaft an die Kurfürsten Brauerei Bonn. Somit konnte der erste Pächter einziehen. Um ihm einen guten Start zu ermöglichen, verzichtete der Verein auf die Benutzung des Gastraumes für die gewöhnliche Probe. Aber in einem hergerichteten Kellerraum zu proben, war nicht das, weshalb sich die Sänger 4 Jahre geplagt hatten. Man wollte ungestört im eigenen Hause proben können. Die daraus entstandenen Spannungen führten.

1961

zum Rücktritt des bisher so rührigen Vorstandes. Auf der Jahreshauptversammlung wurde ein neuer Vorstand aus jüngeren Sängern gewählt. Ihnen war nun die Aufgabe übertragen, das Werk zu vollenden und weiterzuführen.

1962

betrug die “Schuldensumme Sängerheim” ganze 11.795,72 DM! Ein geringer Betrag im Verhältnis zum geschaffenen Objekt! Im Laufe des Jahres konnten die restlichen Arbeiten abgeschlossen werden. Ein Werk war zu Ende geführt, welches seinesgleichen suchen konnte. Dazu war nur eine verschworene Gemeinschaft mit dem notwendigen Idealismus fähig. Allen Sängern und Helfern, die so viele Stunden ihre Freizeit geopfert haben, gebührt ein besonderer Dank. Im September 1962 hielt Hans Geuer seine letzte Probe ab. Es wurde ein freundschaftlicher Abschied in froher Sängerrunde. Mit Heinrich Pesch konnte wieder ein versierter Chorleiter gewonnen werden. Das aktive Vereinsleben im Bereich des Chorgesanges trat notgedrungen während der Jahre der Bautätigkeit etwas in den Hintergrund. Durch den neuen Chorleiter bekam der Chor motivierende Impulse. In den Jahren seines Wirkens gelangte der Chor zu neuer gesanglicher Blüte. Das Auftreten des Chors auf Konzerten und Stiftungsfesten war stets mit großem Erfolg verbunden. Man sprach wieder vom Quartett-Verein Heisterschoß.

1966

wurde als Höhepunkt des Vereinsjahres eine zweitägige Fahrt nach Kleve und Holland durchgeführt. Bei schönem Wetter und vielen neuen Eindrücken war die Fahrt für die Sängerfamilien ein Erlebnis, mit dem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde. Der Sportverein SSV Happerschoß stellte den Antrag, im Kellerbereich des Sängerheims Umkleide-und Duschgelegenheiten zu schaffen. Da die Kosten von der Gemeinde Hennef übernommen wurden, akzeptierte der Verein den Umbau als Übergangslösung.

1967

feierte der Verein sein 60-jähriges Jubelfest. In einem großen Festzelt am Sängerheim, auf eigenem Grund und Boden, konnten die zweitägigen Festlichkeiten begangen werden.

1968

mußte Heinrich Pesch aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit beenden. Mit Bedauern nahm der Vorstand seine Kündigung zur Kenntnis. Musikdirektor Josef Eich wurde sein Nachfolger als Chorleiter. Nach intensiver Probearbeit konnte ein Frühjahrskonzert durchgeführt werden, welches sehr gut besucht wurde.

1969

Nach mehrmaligem Pächterwechsel übernahm das Vereinsmitglied Robert Kuttenkeuler die Gastronomie des Vereinshauses. Chorleiter Josef Eich, selbst aus Heisterschoß stammend, verstand es, die Sänger zu regel¬mäßigen Probebesuchen zu motivieren. Die daraus resultierende Leistungssteigerung war Grund für die Anmel¬dung zu einem Sängerwettstreit in Plettenberg.

1970

fuhr man also ins Sauerland, um sich der Konkurrenz zu stellen. Der MGV Holthausen feierte sein 90-jähriges Bestehen. Bei seinem Auftritt wartete der Chor mit ausgezeichneten Leistungen auf. Stolz kehrten die Sänger mit einem 1. Klassenpreis, einem Ehrenpreis, einem 1. Hauptehrenpreis und dem 2. Dirigentenpreis zurück.

1971

wagte der Quartett-Verein die Teilnahme am 1.Leistungssingen des Deutschen Sängerbundes in Meinerzhagen. Nach guten Leistungen wurden die Bedingungen erfüllt an weiteren Leistungssingen teilnehmen zu können, um schließlich den Titel eines Meisterchores zu führen. Leider wurde das Ziel nicht erreicht.

1974

Nach einem abermals kurzen Gastspiel des Chorleiters Hans Hansen übernahm Chorleiter Toni Schell aus Troisdorf das Dirigentenamt.

1977

Im Zeichen des Jubeljahres, der Verein wurde immerhin 70 Jahre alt, wurden zwei Konzertveranstaltungen durchgeführt. Im Juni erfolgte ein Freundschaftssingen mit benachbarten Chören im Bürgerhof in Happerschoß. Im November feierte der Chor mit einem Festkonzert sein 70 jähriges Bestehen. Danach kündigte Toni Schell aus persönlichen Gründen. Der Vorstand dankte ihm bei der letzen Probe für seine Arbeit. Zur Nachfolgerin engagierte man zur großen Überraschung Angela Billerbeck, eine in Heisterschoß wohnende Musikpädagogin.

1978

Unter neuer, “weiblicher” Leitung konnte im Herbst ein beachtliches Chor-und Orchesterkonzert mit Kinderchor und Akkordeonorchester der Musikschule Siegburg durchgeführt werden. Die vielen Zuhörer waren begeistert von den Leistungen der beiden Chöre und des Orchesters. Hier verstummten auch die letzen Zweifel am Können der jungen Dirigentin. Im sei ben Jahr trug man das verdiente Ehrenmitglied Willi Schmitt, der über 20 Jahre der erste Kassierer des Chores war, zu Grabe.

1980

war der Chor bei 12 Veranstaltungen aktiv. Beim Herbstkonzert wirkten das Mandolinenorchester Kurscheid und Instrumentalsolisten mit. Am 30.12. wurde das Ehrenmitglied Peter Schmitt 11 zu Grabe getragen.

1981

wurde neben zahlreichen Auftritten des Chores auch das Sängerheim in Eigenleistung renoviert. Außerdem gab es einen neuen Pächter für das Sängerheim. Die Proben des Chores waren auf die Vorbereitungen zur Feier des 75-jährigen Bestehen im Jahre 1982 ausgerichtet.

1982

hatte sich der Chor ein umfangreiches Festprogramm vorgenommen. Begonnen wurde mit dem traditionellen Maiansingen. Pfingstmontag, den 31. Mai, feierte der Chor in der St. Remigiuskirche in Happerschoß eine hl. Messe mit anschließender Totenehrung auf dem Friedhof. Am Freitag, dem 11. Juni fand mit zahlreichen Ehrengästen der Festkommers im Bürgerhof in Happerschoß statt. Neben dem Schirmherrn Bürgermeister Welbers, Stadtdirektor Karl Kreuzberg, Landrat Dr. Möller und Abgesandten des deutschen Sängerbundes waren auch die Vorstände der ortsansässigen Vereine und die Vertreter der bei den Kirchen anwesend. Aus der Hand des Gruppenvorsitzenden erhielt der Verein die Humperdinck-Plakette. Neben dem Quartett-Verein wußte das Westfälische Hornquartett aus Recklinghausen bei der Gestaltung der Feier besonders gut zu gefallen. Das Festkonzert am 12. Juni fand mit befreundeten Chören aus der näheren Umgebung statt. Nach den Liedvorträgen, wobei besonders der Schubert-Chor Eitort zu erwähnen ist, spielte eine Tanzkapelle auf. Am Sonntag, dem 13. Juni wetteiferten die Chöre mit ihren Liedvorträgen beim großen Freundschaftssingen. Hier ist besonders die Chorgemeinschaft Germania Siegburg zu erwähnen, der mit einem stürmischen Applaus gedankt wurde. Am 19.10. veranstaltete der Verein ein Bürgertest in den Teichanlagen in Heisterschoß mit Kaffee, Kuchen und selbst-gebackenen Reibekuchen. Das Jubelfest wurde am 7.11. mit einem ausverkauften Konzert im Bürgerhof in Happerschoß unter Anwesenheit des Schirmherrn Hans Welbers, Abgeordneten des Deutschen Sängerbundes und Vertretern beider Kirchen beendet. Bei diesem Anlass wurde dem Chor die Ehrenurkunde des Deutschen Sängerbundes verliehen. Der Chor gratulierte in diesem Jahr musikalisch bei zwei Goldhochzeiten und trat bei mehreren Konzerten und Jubiläen auf. Erste Überlegungen wurden laut, am Sängerheim eine Kegelbahn anzubauen. Zu beklagen war leider der Tod von zwei langjährigen und verdienten Mitgliedern. Am 17.3. wurde Ehrenmitglied Peter Schmitt und am 3.12. der Ehrenvorsitzende Josef Kuttenkeuler zu Grabe getragen.

1983

Nach der Grundsteinlegung der Kegelbahn am 29.5. konnte schon am 14.10. die feierliche Einweihung erfolgen. Auch diese Gemeinschaftsleistung des Chores fand in der Bevölkerung des Ortes allgemeine Anerkennung. Ein trauriger Anlaß überschattete die Arbeiten beim Bau der Kegelbahn. Der verdiente Sangesbruder Paul Schmitt mußte am 5.7. zu Grabe getragen werden. Neben zahlreichen Chorauftritten wurde das Jahr zusammen mit dem ON-Chor mit einem Weihnachtskonzert in der St. Ansgar Kirche abgeschlossen. Die Liedvorträge und Solls von Hubert Werner und Dieter Schmitt erhielten viel Beifall.

1984

Das Neue Jahr begann mit einem traurigen Anlass. Am 9.1. mußte der Sänger Hans Schmidt zu Grabe getragen werden. Durch viele Auftritte bei Jubiläen, Geburtstagen, Freundschaftssingen und einem gelungenen Herbstkonzert wurde dieses Jahr für den Chor sehr erfolgreich. Ein gelungener Familienausflug nach Kleve und Orsoy im Mai war für den Chorzusammenhalt ebenfalls sehr wichtig.

1985

begann wieder mit einem traurigem Ereignis. Am 25.1. mußte das langjährige Vorstandsmitglied Josef Rosenstein beerdigt werden. Zahlreiche Chorauftritte ließen auch in diesem Jahr keine Langeweile aufkommen. An besonderen Ereignissen sind erwähnenswert: 25 Jahre Sängerheim mit Preiskegeln am 25.10, ein neues Dach für das Sängerheim, eine Familienwanderung um Heisterschoß und im Laufe des Jahres kurz nacheinander zwei neue Wirte im Sängerheim. Bei der Jahreshauptversammlung wurde über eine Beteiligung des Chores beim Wertungssingen positiv abgestimmt.

1986

gab es neben vielen Chorauftritten herausragende Ereignisse. Die 4-Tage-Reise des Chores nach St. Johann in Tirol mit Ehefrauen wurde zu einem nachhaltigen besonderen Erlebnis. Der Auftritt in der dortigen Dekanatspfarrkirche “Maria Himmelfahrt”, in der der Chor die hl. Messe singen durfte, fand bei den Kirchen¬besuchern großen Anklang. Im Juli beteiligte sich der Chor an einem Wertungssingen in Schladern. Dabei konnte in der Leistungsgruppe ein ehrenvoller 2. Platz errungen werden. Im Oktober war der Chor Gast in Orsoy, wo er gemeinsam mit dem MGV Orsoy ein Kirchenkonzert gab. Die zahlreichen Besucher waren begeistert.

1987

feierte der Quartett-Verein sein 80-jähriges Bestehen. Begonnen wurde am 29.3. im Saal Bürgerhof in Happerschoß mit einem Frühjahrskonzert. Mitwirkende waren neben dem Quartett-Verein der MGV Sangeslust Bochum-Wattenscheid sowie das Mandolinen-Orchester Hennef-Kurscheid. Solisten waren Dieter Sehmut, Martin Klug und Michael Piel. Die Mitwirkenden und ihre Solisten wurden von den zahlreich erschienenen Zuhörern mit viel Beifall bedacht. Weiterhin veranstaltete der Quartett-Verein am 13.14. Juni ein Dorffest in einem Festzeit am Sängerheim. Den Faßanstich übernahm Bürgermeister Emil Eyermann. Es wurde bis in die Nacht getanzt und am anderen Morgen im Festzeit die hl. Messe gefeiert. Gestaltet wurde sie vom Quartett-Verein und dem Blasorchester Winterscheid. Dieses spielte auch zum nachfolgenden Frühschoppen auf. Nach einer Cafeteria mit selbst gebackenem Kuchen klang am späten Abend das Fest mit einem Dämmerschoppen aus. Anfang Juli nahm der Quartett-Verein gemeinsam mit dem Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid eine Schallplatte mit dem Titel “So klingt’s in Hennef” für die Sparkasse Hennef auf. Neben zahlreichen anderen Auftritten des Chores wurde am
20.12. gemeinsam mit dem Kirchenchor Happerschoß und dem Jugendorchester St. Augustin ein sehr gut besuchtes Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Remigius in Happerschoß veranstaltet.

1988

wurde es mit dem Wertungssingen ernst. Am 17.4. fuhr der Verein nach Neunkirchen-Seelscheid und schaffte beim Kreisleistungssingen die erste Stufe zum Meisterchor. Eine Familienchorreise nach Paris kam bei den Teilnehmern gut an.

1989

Herbstkonzert im Bürgerhof Happerschoß mit den Freunden des MGV Orsoy war wieder ein voller Erfolg. Im Laufe des Jahres mußten leider auch wieder zwei Sänger zu Grabe getragen werden: Addi Piech und Ehrenmitglied Peter Jung. Dieses Jahr war wieder vollgespickt mit Terminen und Chorauftritten durch Jubiläen und Geburtstagsfeiern. Das wichtigste Ereignis für den Chor war das Bezirksleistungssingen am 4. Juni in Netphen. Hierbei schaffte er die Zulassung zum Meisterchorsingen. Wiederum mußte ein Sänger, Bruno Bongartz, mit nur 54 Jahren zu Grabe getragen werden.

1990

Am 18.2. sang der Chor eine Messe in der Klosterkirche in St. Augustin. In der Musikschule Siegburg gab der Verein am 11.3. vor einem fachkundigen Publikum ein Schubert-Konzert. Chor und Solist Dieter Schmitt erhielten viel Applaus. Am Sonntag, dem 20. Mai fuhr der Chor dann nach Werl zur letzten Prüfung im Meisterchorsingen. Als nach langem Warten die Wertungsrichter die Ergebnisse bekannt gaben, war der Jubel von Chor und Dirigentin groß. Die Mühen hatten sich gelohnt -der Quartett-Verein Heisterschoß e.V. war Meisterchor. Zu der erfolgreichen Teilnahme erhielt er viele Glückwünsche. Leider gab es im nachhinein eine Trennung von unserer Chorleiterin Angela Schmitt-Billerbeck. Aus persönlichen Gründen legte sie ihr Dirigat im beiderseitigen Einverständnis mit sofortiger Wirkung nieder. Neuer Dirigent wurde Norbert Schmitz aus Neunkirchen. Vom 21 .-23.9. fuhr der Chor auf Sängerreise mit Familien ins Elsaß. Dank hervorragender Organisation waren die Teilnehmer von der Tour begeistert. Neben Konzerten in Hennef und einem Adventskonzert in St. Ansgar, die gut besucht waren, gab es wieder eine Menge Jubiläen und Geburtstage. Auch neben dem Gesang wurde der Verein wieder aktiv. Die Verhältnisse in Küche und Gastraum des Sängerheimes waren mittlerweile so eng, daß der Verein die Möglichkeit nutzte, über das Land NRW Zuschüsse für Bürgerhäuser zu erhalten. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt. Schon bald lag ein großzügiger Bewilligungsbescheid vor, den die Brauerei zusätzlich, nicht weniger großzügig, aufrundete. Somit mußte der Verein nur noch eine Restsumme selbst finanzieren, um den Umbau der Küche und des Gastraumes, sowie einen Anbau eines kleinen Saales für die Heisterschoßer Bürger herzurichten. Da der Pächter zum 30.10. kündigte, erklärten sich der Sänger Peter Greis und seine Ehefrau bereit, in der Umbauphase die Bewirtung zu übernehmen. Sie erledigten dies mit großer Bravour, und der Umbau konnte ohne Schaden für den Verein beendet werden.

1991

brachte wieder zahlreiche Auftritte des Chores. Daneben gab es aber auch einige besondere Ereignisse. Am 3. Mai wurde das Sängerheim nach erfolgreichem Umbau mit einem neuen Pächter und zahlreichen Ehrengästen wieder eröffnet. Die Stadt Hennef und die Ortsvereine überbrachten hierzu ihre Glückwünsche. Im Sommer gratulierte der Verein seinem Dirigenten Herrn Schmitz nach dessen Trauung in Neunkirchen mit einem Hochzeitsständchen. Am 3.11. veranstaltete der Chor sein Herbstkonzert in der Aula von St. Ansgar. Als Solist wirkte Dieter Schmitt mit und als Gastchor der MGV Asbach unter dem Dirigenten Peter Sonntag. Auch in diesem Jahr mußte der Verein den Tod eines Sängers beklagen. Am 11. 11. wurde Fritz Schröder zu Grabe getragen.

1992

nahm der Chor am 25.4. an dem Freundschaftssingen des MGV Söntgerath teil und trat später am 12.7. bei einem Benefiz-Konzert für die Hochwassergeschädigten der Stadt Hennef auf. Die Teilnahme an einem Freundschaftssingen in Windeck-Rosbach neben anderen Meisterchören war Ehrensache. Vom 2. bis 4.10. unternahm der Chor mit den Ehefrauen eine große Harzreise. Das Herbstkonzert am 8.11., wieder in der Aula von St. Ansgar, wurde gemeinsam mit dem befreundeten Männerchor, den Fürstenberger Sängern aus Wesei, gestaltet. Der Solist Dieter Schmitt und die Chöre erhielten von den zahlreichen Zuhörern viel Beifall.

1993

kündigte unser Dirigent Schmitz-Witter wegen Überlastung. Sein Nachfolger wurde Gerald Fork. Mit ihm trat der Chor beim Freundschaftssingen des MGV Eitorf auf. Am 7.11. veranstaltete der Chor sein Herbstkonzert im Saal Bürgerhof in Happerschoß. Die Solisten Herbert Dahm und Stefan Schenk und das Akkordeonorchester Ruppichteroth trugen wesentlich zum guten Gelingen des Konzertes bei. Bei zahlreichen Gratulationen durfte der Chor natürlich auch wieder nicht fehlen.

1994

fand zum 25. Mal das Maiansingen in der Teichanlage von Heisterschoß statt. Diesmal wurde im Festzeit eine hl. Messe gefeiert, die der Chor musikalisch gestaltete. Am 7.5. wirkte der Chor als Gast beim Konzert der Weseier Sangesfreunde mit. Wieder mußte ein verdienter Sänger, unser 2. Vorsitzender, Robert Kuttenkeuler, am 15.6. beerdigt werden. Am 1.8. schied im gegenseitigen Einvernehmen Gerald Fork als Dirigent aus, und Chordirektor Peter Josef Eich übernahm die Leitung. Am 28.8. gestaltete der Quartett-Verein zusammen mit dem Hennefer Frauenchor ein Konzert des Stadtverbandes der Hennefer Chöre in der Meys-Fabrik. Neben diesen Auftritten gratulierte der Chor auch wieder bei vielen gegebenen Anlässen. Außerdem beschloß der Verein, sich wieder um eine Teilnahme zur Fortführung des Titels Meisterchor zu bewerben.

1995

fand am 27.5. in Bergisch-Gladbach das Meisterchorsingen statt. Der Chor konnte nicht in allen Vorträgen die erforderlichen Noten erreichen. Besonders im 1. Tenor fehlten qualifizierte Stimmen, weshalb auch auf eine mögliche erneute Bewerbung verzichtet werden mußte. Trotzdem fand der Chor nach wie vor bei seinen Auftritten viel Beifall. Neben den zahlreichen Auftritten, allein 10 Geburtstage, sang der Chor beim Erntedankfest am 1.10. die heilige Messe im Altenheim Bödingen. Er fand sowohl dabei wie auch beim anschließenden Konzert im Foyer sehr dankbare Zuhörer. Am 5.11. stand das Herbstkonzert im Bürgerhof in Happerschoß an. Dieses gut besuchte Konzert, welches gemeinsam mit dem Kammerchor “Camerata Düren” und einem Mundharmonika Trio veranstaltet wurde, war wieder ein voller Erfolg.

1996

Im März begann der Verein erneut mit Umbaunaßnahmen im Sängerheim. Dieses Mal war es die Toilettenanlage. Sie entsprach nicht mehr den Anforderungen eines modernen Hauses. Die Neugestaltung fand viel Zustimmung. An den Umbaumaßnahmen der vergangenen Jahre hatte der 1. Vorsitzende Reiner Schwellenbach maßgeblichen Anteil. Engagiert organisierte er den Verein bereits seit dem 16.1.1981. Immer wieder fand er auch kostengünstige Finanzierungsmöglichkeiten. Am 6. Mai konnte ihm der Chor mit einem Ständchen zu seinem 50. Geburtstag gratulieren. Das 90 jährige Chorjubiläum in 1997 rückte nun langsam näher. Der Chor sang am 10.11. im Altenheim Bödingen eine heilige Messe und gab daran anschließend vor einem dankbaren Publikum im Speisesaal ein kleines Konzert. Auch in diesem Jahr konnte der Chor wieder viele Gratulationen bei Jubiläen und Geburtstagen mit einem Ständchen bereichern.

1997

war das Jahr des neunzigjährigen Geburtstages unseres Chores. Der Beginn des Jahres war schon eine Überraschung. Der Chor bekam einen neuen Vorsitzenden. Helmut Harth führte den Chor ins Jubeljahr. Die Feierlichkeiten begannen am Sonntag, den 27. April 1997 mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St Remigius, Happerschoß. Dem Gottesdienst schloss sich der Gang zum Friedhof zur Totenehrung an. Mit dem Blasorchester Winterscheid zogen die Teilnehmer des Gottesdienstes und die Besucher des Friedhofes gemeinsam ins Sängerheim nach Heisterschoß. Hier fand eine Sängerehrung statt. Auch wurde eine Bilddokumentation 90 Jahre Quartett-Verein eröffnet. Am Donnerstag, den 1. Mai, fand das traditionelle Maiansingen in den Teichanlagen statt. Von Freitag, den 1. August bis Sonntag, den 3. August 1997 fand eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Heimat-und Verschönerungs-Verein Heisterschoß statt. Anlass war das 30.Brunnenfest und der Geburtstag des Quartett-Vereins. So gab es eine Oldie-Night. Verpflichtet wurden The Lords, Chris Andrews und Graham Bonney. Im fast ausverkauften Zelt war eine tolle Stimmung. Ein Weihnachtskonzert am 14. Dezember unter der Leitung von Peter Josef Eich in der Kirche in Happerschoß, schloss das Jubeljahr erfolgreich ab. Das sehr gute Weihnachtskonzert, gemeinsam aufgeführt mit dem Kirchenchor Happerschoß, beendete gleichzeitig die erfolgreiche Arbeit von Peter Josef Eich beim Quartett-Verein.

1998

Im April 1998 wurde Frau Tatjana König als neue Chorleiterin verpflichtet. In einer außerordentlichen Vorstandssitzung wurde sie einstimmig bestätigt. Das erste Konzert (Herbstkonzert) unter ihrer Leitung war ein großer Erfolg.

1999

Das Jahr 1999 war sowohl ein fröhliches als auch ein trauriges Jahr. Im November verließ uns plötzlich unser langjähriges Vorstandsmitglied Rudi Außem. Fröhlich, weil der Chor viele Ständchen bringen durfte, und an den Familienausflug nach Bingen erinnert man sich gerne.

2000

Das Jahr 2000 stand im Zeichen unserer Vereinsfahne, die nun fertig restauriert wieder an ihrem angestammten Platz hängt.

2001 w

ar ein “kleiner” Wendepunkt in der Vereinsgeschichte. Konzerte können nun nicht mehr in Happerschoß aufgeführt werden, da der Saal des Bürgerhofes nicht mehr genutzt werden kann. Das Frühjahrskonzert am 18. März fand deshalb im Saal Wolters in Bröl statt. Ein Bus brachte einen Teil der Besucher von Heisterschoß und Happerschoß nach Bröl. Als Gastchor konnten wir den Cäcilienchor Oberlahr begrüssen. Am Sonntag, den 10. Juni nahm der Chor am Nationalen Chorwettbewerb in Dehrn teil. Ein vierter Platz wurde erreicht. 40 Jahre Sängerheim. Es sollte ein großes Fest werden. Mit Kölsch für einen Euro und Jazzkapelle sollte mit den beiden Dörfern gefeiert werden. Aber leider machte uns das schöne Wetter und das Kirchenfest in Happerschoß einen kleinen Strich durch die Rechnung. Aber es wurde noch ein gemütliches Beisammensein.

2002

Sangesbruder Wolfgang Henscheid lud am 6.Juni 2002 zum Scheunenfest nach Happerschoß ein. Hier hatte der Chor einen “recht großen Auftritt”. Starker Beifall und ein schöner Abend waren der Lohn. Würzburg war das Ziel des Familienausfluges. Das Singen im Dom und in der Residenz waren die Höhepunkte des Tages. Der Frauenchor Allner bat uns, am Konzert des Stadtverbandes Hennefer Chöre teilzunehmen. Der Bitte stimmten wir gerne zu. Mit einigen Sängern aus anderen Hennefer Chören und den Allner Frauen wurde der Chor “Karambolage” gegründet. Drei Chöre sangen am 13. Juli alleine und gemeinsam. Die Meys Fabrik war vollbesetzt, das Konzert ein großer Erfolg. Am 17. Juli 2002 erreichte uns die Nachricht vom Tode unseres Ehrenmitgliedes Kornel Kolf. Wir trugen ihn einige Tage später zu Grabe.

2003

An der zweiten Jahreshauptversammlung, am 10.02.2003, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender wurde Reiner Schwellenbach. Der 19. Oktober 2003 war der Tag unseres Herbstkonzertes in der Meys Fabrik. Das Konzert Stand unter dem Motto “Rheinland -Weinland -nicht nur klassisch”. Der Gastchor war der gemischte Chor Bröleck. Des weiteren konnte das Mundharmonika-Ensemble “Die Bon(n)harmonikas” verpflichtet werden. Wie in jedem Jahr, so wurde auch in diesem Jahr die Messe am Brunnenfest mitgestaltet. Neben der großen Anzahl von Ständchen, die der Chor bei Sangesbrüdern und Freunden bringen durfte, gab es noch größere Auftritte beim Cäcilien Chor in Oberlahr und auf dem Weihnachtsmarkt in Heisterschoß. Am 14.12.2003 folgte der Chor einer Einladung zum Adventssingen ins Alten-und Seniorenheim Curanum Kleeblatt in Hennef. In einer festlichen Umgebung und vor dankbaren Zuhörern sang der Chor einige weltliche und weihnachtliche Lieder. Einen Tag später verabschiedeten wir in einer kleinen Feierstunde unsere Dirigentin Frau König und dankten ihr für die geleistete Arbeit.

2004

Anfang März 2004 absolvierte der Kreischorleiter Christian Köppl ein Probedirigat. Das führte dazu, dass ihm die musikalische Verantwortung übertragen wurde. Am 20.06.2004 fand in Hennef ein Benefizkonzert statt. Der Quartett-Verein trat hier gemeinsam mit dem Frauenchor Allner auf. Der Familienausflug 2004 führte nach Düsseldorf. Besucht wurde der WDR, der Landtag, der Aquazoo und die Düsseldorfer Altstadt. Auch in diesem Jahr trat der Chor auf dem Weihnachtsmarkt in Heisterschoß auf, bevor er am 19.12.2004 zum Weihnachtskonzert in die Kirche des Klosters Geistingen in Hennef einlud. Gemeinsam mit dem Frauenchor Allner und den Natbachtal-Musikannten wurde in der vollbesetzten Kirche ein großes Konzert geboten.

2005

Unseren ersten Auftritt 2005 hatte der Chor am 1. Mai beim Maiclub Heisterschoß. Einen Monat später waren wir zu einem Freundschaftsbesuch beim MGV Frohsinn Wolperath geladen. Der Besuch endete zwar im großen Regen, aber es war dennoch ein geselliger Tag. Acht Tage später besuchten wir die Künstler des Dorfes. Auch hier brachten wir gerne ein Ständchen. Auf dem Bio-Hof Bongartz fand das erste Sommerfest des Vereins statt und hat sich damit vom 1. Mai verabschiedet. Ein wunderschöner warmer Sommertag machte nicht nur den Sängern und deren fleißig helfenden Frauen Spass, sondern auch den zahlreichen Gästen. Der nächste Auftritt war beim Jubiläumssingen des Cäcilienchores Oberlahr. Das Herbstkonzert des Quartett-Vereins stand unter Motto “zauberhafte Melodien”. Am 13.11.2005 fand es statt. Mitwirkende waren der “Zauberkünstler” Pater Hermann Bickel, mit ihrem Saxophon Claudia Richard-Köppl und Christian Köppl am Klavier. Das war wieder eines der sehr guten Konzerte.

2006

Auf der Jahreshauptversammlung im Februar 2006 wurde beschlossen, dass keine größeren Veranstaltungen wie Konzerte oder Sommerfeste durchgeführt werden. Es erreichten uns aber zwei traurige Nachrichten. Am 17.04.2006 starb unser Sangesbruder und langjähriges Vorstandsmitglied Peter Merz. Der 27.08.2006 war der Todestag unseres Ehrenmitgliedes Paul Pützstück. Beide Sangesbrüder werden wir nicht vergessen. Das Jahr 2006 war angefüllt mit den Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2007.

2007

100 Jahre Quartett-Verein Heisterschoss, Zelterplakette

2008

Dirigent Ulrich Röttig

2009

50 Jahre Sängerheim

2011

Satzungsänderung,Verkauf des Sängerheimes

2012

Tagesausflug zu den “Römern” nach Trier und Besuch in der Seniorenresidenz St.Andreas in Pölich/Mosel.
Ein kleines Konzert des Quartettvereins brachte den Bewohnern viel Freude.Drei Jubilare wurden von Willi Göbel,den Vorsitzenden des Stadtverbandes Hennefer-Chöre geehrt:Karl-Heinz Schmitt für 60 Jahre Sänger im QV und 60 Jahre im DSB/DCV.Für 65 Jahre Sänger im QV und Mitgliedschaft im DSB/DCV Paul Greis und Hans Scharrenbroich.

2013

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl:Rainer Pasch wird zum Vorsitzenden gewählt.
Erste öffentliche Sängerehrung der Jubilare durch den “Verband Hennefer Chöre”  in der Meysfabrik.
Für 40 Jahre aktives Singen im Chor wurden geehrt:Wilfred Merten(60 Jahre),Heinz-Josef Steimel,in Abwesenheit:Rudi Schmitz und Berthold Kolf.Teilnahme am “Internationalen Männerkonzert in Bremervörde,in Chorgemeinschaft mit dem MGV Gemütlichkeit Rauschendorf (26.09.2013)Reiner Schwellenbach wird am 07.12.13 zum Ehrenvorsitzenden des QV ernannt.Weihnachtskonzert am 22.12.2013 in der Kirche St.Margareta-Neunkirchen.

2014

Orgelprojekt :Kirche St.Margareta in Neunkirchen. Spende QV und Übernahme einer Orgelpfeifen-Partnerschaft.Zweite öffenliche Sängerehrung durch den Stadtverband Hennefer Chöre in der Meysfabrik.Für 60 Jahre aktives Singenim Chor,QV und Mitgliedschaft im DSB/DCV wurde Hans Kuttenkeuler geehrt.Für 30 Jahre aktive Vorstandsarbeit(4 Jahre stellv.Vorsitzender beim MGV Wolperath)26 Jahre beim QV wurde Reiner Schwellenbach geehrt und die Engelbert-Humperdinck Medaille verliehen.Konzert in der Schmiede des Jugenddorfes St.Ansgar in Happerschoß.

2015

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl:Hans Meyer wird zum Vorsitzenden gewählt.Teilnahme QV am “Folklore und Volksliederkonzert” in Hennef (Stadtverband Hennefer Chöre)Tagesausflug zur Schwebebahn nach Wuppertal und Fahrt mit dem “Kaiserzug” anschließend Weiterfahrt zum Sommerfest des befreundeten Chores MGV Gemütlichkeit Rauschendorf.Planung und Proben für das Weihnachtskonzert “Kölsche Weihnacht.Im August feierte unser langjähriger Sänger Wilfred Merten mit seiner Frau Renate Goldhochzeit.Die musikalische Gestaltung bei der privaten Feier und der Messe in der Kirche Remigius Happerschoß, fand einen großen Anklang.Im Dezember veranstaltete der Quartett-Verein erstmalig eine „Kölsche Weihnacht“ mit demMotto: „Hürst du die Jlocke vun Kölle“Die Veranstaltung war im ausverkauften Saal „Zum Pütz-Jupp“ in Wolperath, ein voller Erfolg.

2016

Im April wurden im Rahmen des Festaktes 25 Jahre Stadtverband Hennefer Chöre, Sängerinnen und Sänger für ihr langjähriges Singen im Chor geehrt.Vom Quartett-Verein wurde Ludwig Kuttenkeuler für 60 Jahre geehrt.Im Rahmen eines jährlichen „ Sozialprojektes“ gestaltete der QVH musikalisch das Frühlingsfest im AltenzentrumHelenenstift in Hennef.Liedauswahl und Auftritt der Sänger mit Hutzylinder und Halstuch, fand bei den Bewohnern eine große Resonanz.Im Mai feierte unser langjähriger Sänger Ludwig Kuttenkeuler mit seiner Frau Sabine Goldhochzeit.Auf Wunsch wurde die musikalische Gestaltung der Messe in der Kirche Remigius vom QVH übernommen.Der traditionelle Tagesausflug des QVH führte im September und im Rahmen der 300-Jahr-Feier, zum größten europäischen Binnenhafen nach Duisburg.Die Teilnahme des QVH beim Herbstfest „Minsche wie mir-Der Chor“ konnte als Erfolg verbucht werden.Auch die zweite „Kölsche Weihnacht“ war ein voller Erfolg.Die Titelzeile in der Presse: „Fröhlich in die Festtagszeit“, Quartett-Verein Heisterschoß bot launig unterhaltsamen „Chreesdaach om Berg.“

2017

In der Hauptversammlung mit Neuwahlen im Februar wurde der Vorstand mit Hans Meyer als Vorsitzender, Klaus Fleischmann als Stellvertretender Vorsitzender, und Jürgen Lietz als langjähriger Schatzmeister wiedergewählt. Lothar Mehnert wurde als Geschäftsführer gewählt.Mit dem Auftritt und dem Pressetitel „Soziales Engagement für Senioren“ erfreute der QVH im April die Mitglieder des Freundeskreises in Neunkirchen.Bei der Ehrung für aktives Singen im Chor wurden im April in der Meys-Fabrik Hennef die Sängerdes QVH: Karl-Heinz Schmitt für 65 Jahre, der Ehrenvorsitzende des QVH Reiner Schwellenbach für 60 Jahre und Lothar Mehnert für 40 Jahre geehrt.Der traditionelle Tagesausflug mit Damen führte im August zur traumhaften Kulisse an die Mittelmosel und zum Kloster Machern.In Verbindung mit 110 Jahre QVH und zum Gedenken an die Lebenden und Verstorbenen des Vereins, gestaltete der QVH im August die Messe beim „ Pützemichfest“ in Happerschoß.Im September erfolgten ein Auftritt beim Seniorenzentrum „Am Michaelsberg“ in Siegburg und erneut beim Herbstfest „Minsche wie mir-Der Chor-“ in Wolperath.Mit der musikalischen Gestaltung der Weihnachtsfeier der Senioren-Union der CDU Hennef im Hotel Landsknecht in Uckerath, endeten die öffentlichen Auftritte des QVH im Jahr 2017.

2018

Das Jahr begann im Januar mit einem gemeinsamen Auftritt mit der KG Bröl und dem Prinzenpaar im Seniorenhaus Sankt Augustinus Altenbödingen, um den Senioren einen karnevalistischen Nachmittag zu bescheren.

In der Jahreshauptversammlung im Februar, wurde der Vorstand einstimmig gem. §13 der Satzung entlastet. Der Vorstand stellte das Jahresprogramm zur Diskussion vor. Im Laufe des Jahres wurden die Sänger für ihre besonderen Geburtstage geehrt. Hans Meyer 65 Jahre, Jürgen Lietz 70 Jahre, Klaus Fleichmann 80 Jahre,Heinz Koch 80 Jahre sowie unser Chorleiter Ulrich Röttig 60 Jahre und unser Ehrenmitglied Hans Scharrenbroich 90 Jahre. Mitte April fand in der Meysfabrik Hennef die Ehrung der aktiven Sängerinnen/ Sänger vom Stadtverband Hennefer Chöre satt. Die Voraussetzung für die Ehrung erfüllten im QVH unsere Sänger Josef Neußer für 40 Jahre, Wilfred Merten für 65 Jahre und Paul Greis für 70 Jahre aktives Singen. Der nächste Auftritt fand im Juli in der Gaststätte „Zur Linde“ in Happerschoß statt. Hier erfüllten wir den Wunsch einen musikalischen Nachmittag zu gestalten. Das anwesende Publikum war begeistert und es wurde  geäußert dieses zu wiederholen. Der Tagesausflug mit Frauen fand Anfang Oktober nach Limburg an der Lahn statt. Eine Schiffsrundfahrt mit der „Wappen von Lahn“, anschließendes Mittagessen in der herrlich gelegenen „Obermühle Limburg“ rundete den ersten Teil ab. Weiterfahrt nach Bad Ems, wo wir in der Fußgängerzone und auch in einer Orthodoxen Kirche unseren Sangesbeitrag leisten konnten.

Unsere Konzert- Veranstaltung „Am Rhein daheim wo Stääne danzen“ folgte im November im neu eröffneten Saal „Zum Pütz Jupp“ in Wolperath. Mit den Gastkünstlern der Musikgruppe „Frank-Peter Neu un Fründe“, dem Moderator und Weincomedy „Ingo Konrads“, sowie unseren eigenen beschwingten Weinlieder und kölschen Tönen, war ein unterhaltsames Programm gelungen. Wie im vergangenen Jahr waren wir bei der Seniorenfeier der CDU im Gasthaus „Lanzknecht“ in Uckerath Ende November eingeladen, den Nachmittag musikalisch zu gestalten. Die traditionelle Weihnachtsfeier in der Gaststätte „Sängerheim“ war auch diesmal eine familiäre Angelegenheit. Natürlich fehlte der Nikolaus und Hans Muff nicht. Unser Glanzpunk war sicher unser letzter Auftritt im Dezember im „URANIA Theater Köln- Ehrenfeld“, wo wir als Gastchor bei Frank-Peter Neu in „Chressdach em Veedel 2018“ auftraten. Ein begeistertes Publikum spendete riesigen Applaus und zwang uns zur Zugabe. Ein erfolgreiches Jahr ging damit für die Sänger zu Ende.